21. Türchen – Butzel und das Fest der offenen Türen

Shownotes

🎄 21. Türchen – Butzel und das Fest der offenen Türen

Noch 3 Tage! Es ist kalt. Richtig kalt. Lilo schnuppert: "Ich rieche... Braten! Und Knödel! Und LEBKUCHEN?!" Sie folgen dem Duft zu einem großen Gasthaus. Eine Frau in roter Schürze öffnet die Tür: "Kommt rein! Heute ist für alle Platz!" Toni: "Das ist ein Fest für Menschen, die sonst alleine wären." Sie schleichen rein – klettern in den riesigen Weihnachtsbaum! Lilo stößt gegen eine Kugel: "Der Baum hat mich angegriffen!" Von oben sehen sie alles: Die langen Tische, die Kerzen, die Menschen. Jeder bekommt ein Geschenk. Dann – Butzels Atem stockt. Da! Am Tisch direkt unter ihnen: Der Mann von der Brücke! Um seinen Hals – Mamas goldene Eichel! Sie glänzt im Kerzenlicht. Der Mann lächelt. Ganz kurz. Ganz still. Lilo leise: "Vielleicht ist Weihnachten, wenn man sieht, was jemand anderes braucht. Und dann einfach... da ist." Ein neues Puzzleteil: Offene Türen. Für alle.

📆 DIESE EPISODE 21. Türchen von 24 | Erschienen: 21.12.2025 | Für Kinder von 3-11 Jahren

🎧 NÄCHSTE EPISODE Morgen, 22.12.: Türchen 22 wartet!

💭 IN DIESEM TÜRCHEN: Lilo: "Ich rieche Braten! Und Knödel! Und LEBKUCHEN?!" Das große Gasthaus – "Heute ist für alle Platz!" Toni: "Für Menschen, die sonst alleine wären" Im Weihnachtsbaum! Lilo vs. Kugel! Der Mann von der Brücke – mit Mamas goldener Eichel! Sie glänzt noch – im Kerzenlicht Lilo: "Vielleicht ist Weihnachten, wenn man einfach... da ist" Puzzleteil: Offene Türen für alle

🔮 VORSCHAU Noch 3 Tage. Die goldene Eichel glänzt weiter. Die Puzzleteile fügen sich zusammen...

💬 FEEDBACK & FRAGEN feedback@butzelzeit.de

🔗 FOLGE UNS 📷 Instagram: @butzelzeit 🌐 www.butzelzeit.de

🎵 MUSIK "Magical Christmas" – Lizenziert über CapCut

👤 CREDITS Geschichte & Stimme: Claudia von Butzelzeit © 2025 Butzelzeit. Alle Rechte vorbehalten.

🎄 BUTZELS ADVENTSKALENDER 24 Geschichten voller Herz, Mut und kleiner Wunder. Täglich bis zum 24. Dezember.

Transkript anzeigen

00:00:03: Weihnachten rückt immer näher, Türchen einundzwanzig öffnet sich für dich.

00:00:11: Der Morgen war grau.

00:00:12: Nicht das freundliche Grau, das Schnee ankündigt, sondern das stille Grau, das sagt, heute ist es kalt, richtig kalt.

00:00:21: Wurzel kam pünktlich, heute kein Verschlafen.

00:00:25: Der grüne Rucksack wog schwer auf seinem Rücken.

00:00:28: Der Kristall für Nelly, noch drei Tage bis Weihnachten, noch drei Tage bis er nach Hause fuhr.

00:00:35: Bei den Löwen warteten schon Lilo und Toni.

00:00:39: Lilo hüpfte auf der Stelle, um warm zu bleiben.

00:00:42: Toni saß zusammengerollt da und Tazo, als würde ihn die Kälte nicht stören.

00:00:48: Tat sie aber.

00:00:49: Rrrr!

00:00:50: machte Lilo.

00:00:51: Heute ist sogar die Luft gefroren.

00:00:54: Die Luft kann nicht gefrieren, sagte Toni.

00:00:58: Doch, ich habe sie gerade eingeatmet und sie hat geknirrscht.

00:01:02: Das war deine Nase.

00:01:05: Meine Nase knirscht nicht.

00:01:07: Heute offensichtlich schon.

00:01:10: Putze kicherte.

00:01:12: Es war ein guter Morgen, trotz der Kälte.

00:01:15: Plötzlich hob Lilo den Kopf.

00:01:18: Ihre Nase zuckte.

00:01:19: Einmal, zweimal, dreimal, ganz schnell.

00:01:24: Ich rieche Braten.

00:01:26: Toni säufzte.

00:01:28: Lilo, nein.

00:01:30: Und Knödel.

00:01:31: Lilo.

00:01:33: Und ist das ... Lebkuchen?

00:01:36: Ihr Schwanz zuckte ganz unkontrolliert.

00:01:40: Toni verschränkte die Pfoten.

00:01:42: Wir folgen nicht einfach Essungsgerüchen durch die Stadt.

00:01:46: Warum nicht?

00:01:47: rief Lilo.

00:01:48: Das ist die beste Art zu navigieren.

00:01:51: Das ist die Liloart zu navigieren.

00:01:53: Genau.

00:01:54: Und somit die beste.

00:01:57: Wutzelschnubberte auch.

00:01:58: Da war tatsächlich etwas.

00:02:00: Warm, würzig, einladend.

00:02:03: Ich riechs auch.

00:02:05: sagte er leise.

00:02:07: Tony sah von einem zum anderen zwei hoffnungsvolle Eichhörnchen-Gesichter.

00:02:13: Er säufzte das Seufen aller, die wissen, dass sie verloren haben.

00:02:18: Na gut, aber nur gucken.

00:02:21: Nur gucken, rief Lilo und rannte schon los.

00:02:26: Sie folgten dem Duft durch die Straßen, vorbei an geschlossenen Läden, vorbei an Menschen, die mit hochgezogenen Schultern durch die Kälte alten.

00:02:36: Und dann an einem großen Platz sahen sie es.

00:02:39: Ein riesiges Gasthaus, alt, imposant, mit hohen Fenstern durch die warmes Lichtströmte.

00:02:49: Vor dem Eingang standen Menschen, aber nicht die üblichen Touristen mit Kameras, andere Menschen, ein Mann mit einem dünnen Mantel, eine Frau, die eine Plastiktüte fest und klammert hielt.

00:03:04: Ein älterer Herr, der alleine darstand und unsicher zur Tür schaute.

00:03:10: Und dann eine Frau mit einer roten Schürze öffnete die Tür.

00:03:15: Sie lächelte.

00:03:16: Breit.

00:03:17: Echt.

00:03:18: Kommt rein, rief sie.

00:03:20: Heute ist für alle Platz.

00:03:24: Butzel beobachtete, wie die Menschen hineingingen.

00:03:27: Einer nach dem anderen.

00:03:30: Was ist das?

00:03:31: flüsterte er.

00:03:33: Toni beobachtete eine Weile.

00:03:35: Dann sagte er leise, das ist ein Fest für Menschen, die sonst alleine wären.

00:03:43: Lilo legte den Kopf schief.

00:03:45: Alleine?

00:03:46: An Weihnachten?

00:03:49: Ja, sagte Toni.

00:03:51: Nicht alle haben eine Familie oder Freunde oder einen warmen Ort.

00:03:57: Lilo wurde still.

00:03:59: Das passierte selten.

00:04:02: Das ist traurig, flüsterte sie.

00:04:05: Ja.

00:04:06: sagte Tony.

00:04:07: Aber schau, heute sind sie nicht allein.

00:04:11: Heute gehören sie dazu.

00:04:14: Putzel rieb seine kalten Pfoten aneinander.

00:04:18: Können wir näher ran?

00:04:20: Tony sah ihn an.

00:04:22: Dann sah er zum Gasthaus.

00:04:24: Ich kenne da einen Weg, sagte er langsam.

00:04:29: Lilos Augen wurden groß.

00:04:32: Du kennst einen Weg?

00:04:34: Da rein?

00:04:36: Ich kenne München.

00:04:38: sagte Tony schlicht.

00:04:41: Tony führte sie um das Gebäude herum, durch einen schmalen Durchgang an alten Fässern vorbei, bis zu einem kleinen Fenster, das einen Spalt offen stand.

00:04:53: Da, flüsterte Tony.

00:04:56: Ist das erlaubt?

00:04:57: fragte Butzel.

00:04:59: Das ist kreativ, sagte Tony.

00:05:03: Das heißt nein, mal wieder, übersetzte Lilo.

00:05:08: Das heißt... Seid einfach leise.

00:05:12: Einer nach dem anderen schlüpfte durch den kleinen Spalt.

00:05:16: Drinnen war es warm, so warm.

00:05:20: Nach der Kälte draußen fühlte es sich an wie eine Umarmung.

00:05:24: Butzel atmete tief ein, Bratenduft, Kerzenduft, Tannenduft und etwas anderes, etwas, das man nicht riechen konnte, aber fühlen.

00:05:37: Geborgenheit.

00:05:40: Tony deutete in eine Ecke.

00:05:42: Da stand er.

00:05:44: Ein riesiger Weihnachtsbaum, geschmückt mit goldenen Kugeln roten Schleifen und so vielen Lichtern, dass er fast Summte.

00:05:53: vorwärme.

00:05:55: Darauf, flüsterte Tony.

00:05:57: In den Baum, quitschte Lilo.

00:06:00: Hast du einen besseren Vorschlag?

00:06:03: Lilo überlegte.

00:06:05: Nein, aber ich wollte es einmal laut gesagt haben.

00:06:07: Wir klettern in einen... Bei Nachtsbaum.

00:06:11: Lilo, sei bitte leiser.

00:06:14: Wir klettern in einen Weihnachtsbaum.

00:06:17: Flüsterte Lilo so laut, wie man eben flüstern kann.

00:06:23: Sie kletterten hoch.

00:06:25: Zwischen Zweigen und Kugeln.

00:06:27: Vorsichtig, leise.

00:06:30: Lilo stieß mit der Nase gegen eine goldene Kugel.

00:06:33: Die Kugelschwang.

00:06:35: Lilo erstarrte.

00:06:36: Die Kugelschwang zurück, traf Lilo an der Nase.

00:06:40: Au!

00:06:41: Pst!

00:06:42: zischte Toni.

00:06:43: Der Baum hat mich angegriffen, flüsterte Lilo empört.

00:06:47: Der Baum hat sich lediglich verteidigt, korrigierte Toni.

00:06:52: Wurzel kicherte leise.

00:06:54: Sie kletterten weiter, höher, bis sie einen guten Platz gefunden hatten.

00:06:59: Versteck zwischen den Zweigen, umgeben, von Lichtern.

00:07:06: Hier oben war es warm.

00:07:07: Die kleinen Lichter summten leise.

00:07:10: Der Duft von Tannenadeln mischte sich mit Bratenduft.

00:07:14: Butzel schloss kurz die Augen.

00:07:16: Es fühlte sich an wie zu Hause, aber ein anderes Zuhause, ein Zuhause für alle.

00:07:24: Er öffnete die Augen und schaute hinunter.

00:07:27: Von hier oben konnten sie alles sehen.

00:07:31: Die langen Tische mit weißen Tischdecken, die Kerzen geflackerten, die Teller voller köstlichem Essen.

00:07:38: Und überall Menschen, Alte, Junge, manche redeten, manche arsenschweigend, manche lächelten.

00:07:46: zum ersten Mal vielleicht seit langen.

00:07:50: Helfer in roten Schürzen gingen zwischen den Tischen umher.

00:07:54: Sie verteilten kleine Päckchen.

00:07:56: Jeder Gast bekam eines.

00:07:59: Lilo drückte ihre Nase zwischen zwei Zweige.

00:08:03: Jeder bekommt ein Geschenk?

00:08:05: Flüstert sie sie unglaublich?

00:08:07: Ja, sagte Tony.

00:08:09: Einfach so?

00:08:11: Einfach so.

00:08:12: Lilo drehte sich zu Toni.

00:08:15: Warum machen Eichhörnchen das nicht?

00:08:17: Weil wir Nüsse horten, sagte Toni Trocken.

00:08:21: Wir könnten Nüsse verschenken.

00:08:24: Lilo, du würdest deine Nüsse niemals verschenken.

00:08:28: Lilo öffnete den Mund, schloss ihn wieder.

00:08:32: Okay, faire Kritik.

00:08:34: Dann fügte sie leise hinzu.

00:08:37: Aber vielleicht könnte ich es lernen.

00:08:40: Toni sah sie an, sagte nichts, aber sein Blick wurde weich.

00:08:47: Butzel ließ seinem Blick durch den Saal wandern, so viele Gesichter, so viele Geschichten.

00:08:54: Und dann blieb sein Blick hängen.

00:08:57: Da, am Tisch direkt unter ihnen, ein Mann.

00:09:02: Butzel erkannte ihn nicht sofort am Gesicht, aber an etwas Anderem.

00:09:08: Um seinen Hals hingen eine einfache Schnur.

00:09:11: Und daran, ein Glitzern, klein, golden, im Kerzenlicht glänzte es, wie ein winziger Stern, der sich verirret hatte und ein Zuhause gefunden hatte, genau über dem Herzen des Mannes.

00:09:29: Das ist er, hauchte Butzel, seine Stimme war nur ein Flüstern.

00:09:35: Der Mann von der Brücke, er trug noch denselben dünnen Mantel.

00:09:40: Seine Hände waren noch rau, aber seine Augen, die waren anders.

00:09:46: Weniger leer, mehr da.

00:09:49: Und um seinen Hals, Mamas goldene Eichel.

00:09:54: Lilo und Truni schauten hinunter.

00:09:56: Sie sahen die Eichel, sie sahen den Mann.

00:09:59: Keiner sagte etwas.

00:10:03: Der Mann aß langsam, bedächtig, als würde er jeden Wissen ganz bewusst schmecken.

00:10:10: Neben ihm saß eine ältere Frau.

00:10:13: Sie redeten nicht viel, aber sie aßen nebeneinander.

00:10:17: Das war genug.

00:10:19: Dann sagte jemand etwas zu dem Mann.

00:10:22: Ein Helfer, der Nachschlag am Boot.

00:10:25: Der Mann sah auf und lächelte.

00:10:27: Ganz kurz, ganz still.

00:10:31: Die goldene Eichel an seiner Brust glänzte im Kerzenlicht.

00:10:36: Uzzel sagte nichts, Lilo sagte nichts, Toni sagte nichts.

00:10:42: Manche Momente rauchen keine Worte.

00:10:47: Butzel spürte etwas in seiner Brust.

00:10:49: Es begann klein wie ein Samenkorn.

00:10:53: Dann wurde es größer, wärmer.

00:10:55: Es drückte nach oben in seinen Hals, in seine Augen.

00:11:01: Er musste blindzeln, nicht weil er traurig war, sondern weil manche Gefühle so groß sind, dass sie nicht mehr in einen hineinpassen.

00:11:11: Die Eichel flüsterte er.

00:11:14: Die glänzt noch.

00:11:16: Lilo nickte leise.

00:11:18: Dein Licht.

00:11:20: Mamas Licht, sagte Butzel sanft.

00:11:23: Ich habe es nur weitergegeben.

00:11:27: Toni war lange still.

00:11:29: Dann sagte er leise.

00:11:32: Weißt du, Butzel, manchmal ist das größte, was man geben kann.

00:11:37: Genau das, was einem selbst am meisten bedeutet.

00:11:42: Er machte eine Pause, weil man dann ein Stück von sich selbst weitergibt.

00:11:49: Butzel dachte darüber nach.

00:11:52: Die Eichel war mein wertvollstes Flüsterte er.

00:11:56: Ja, sagte Tony.

00:11:58: Und deshalb hat sie so viel Licht.

00:12:03: Aber ich wusste doch gar nicht, ob er sie braucht, sagte Butzel leise.

00:12:08: Tony sah ihn an.

00:12:09: Manchmal weiß das Herz Dinge, die der Kopf noch nicht versteht.

00:12:16: Lilo war ungewöhnlich still.

00:12:18: Sie starte hinunter zu den Menschen, dann sagte sie leise.

00:12:22: – Uzzel?

00:12:23: – Ja.

00:12:25: Ich habe immer gedacht, Weihnachten ist, wenn man bekommt, was man sich wünscht.

00:12:31: Sie schaute zu dem Mann mit der Eichel, zu den anderen Menschen an den Tischen, zu den Helfern, die Geschenke verteilten.

00:12:38: – Aber vielleicht ist Weihnachten, wenn man sieht, was jemand anderes braucht.

00:12:46: Sie machte eine kleine Pause.

00:12:48: Und dann einfach da ist.

00:12:52: Butzel sah sie beeindruckt an.

00:12:56: Das war das Klügste, was du je gesagt hast.

00:12:59: Hm, sagt niemanden, dass ich klug war, flüsterte Lilo.

00:13:03: Das ruiniert meinen Ruf.

00:13:05: Butzel lächelte.

00:13:07: Toni auch.

00:13:10: Sie blieben noch eine Weile im Baum, zwischen den Lichtern, zwischen den Kugeln.

00:13:15: Butzel legte die Pfote auf sein Herz.

00:13:17: Sein Probo wackelte leicht.

00:13:20: Denkwackel an.

00:13:22: Gestern hatte er eine Familie gesehen, mit Mehlwolken und Tanz und verbrannten Plätzchen, glücklich zusammen.

00:13:30: Heute sah er Menschen, die das nicht hatten.

00:13:33: Keine Familie, keinen warmen Ort.

00:13:37: Aber andere Menschen hatten gesagt, kommt zu uns.

00:13:41: Heute seid ihr nicht alleine.

00:13:43: Heute gibt es Platz für euch.

00:13:46: War das vielleicht auch ein Teil von Weihnachten?

00:13:49: Wenn Menschen füreinander Türen öffnen, wenn jemand sagt, du gehörst dazu, auch wenn wir uns nicht wirklich kennen, wenn ein Tisch für alle gedeckt ist, die Puzzleteile sammelten sich.

00:14:04: Musik, Licht, Familie, Freundschaft.

00:14:08: und jetzt offene Türen, für alle.

00:14:14: Als es dämmerte, kletterten sie leise hinunter, vorbei an den Kugeln, vorbei an den Lichtern.

00:14:21: Lilo stieß noch einmal gegen die goldene Kugel.

00:14:24: Die Kugelschwang, Lilo duckte sich rechtzeitig.

00:14:27: Ha!

00:14:28: flüsterte sie triumphierend.

00:14:30: Diesmal nicht, du Baum!

00:14:33: Sie schlüpften durch das Fenster zurück in die Kälte.

00:14:36: Aber diesmal fühlte sich die Kälte anders an.

00:14:40: Weniger kalt, als hätte sie ein Stück Wärme mitgenommen.

00:14:45: Der Rückweg war still, aber es war eine volle Stille.

00:14:49: Eine, die nicht gefüllt werden musste.

00:14:52: Butzel dachte an den Mann, an die goldene Eichel um seinen Hals, an das kleine Lächeln in seinen Augen.

00:15:01: Er hatte Mama's Eichel weggegeben und sie glänzte noch, weiter, immer weiter, als würde Licht mehr werden, wenn wir es teilen.

00:15:12: Butzel kletterte in seinen Türkranz.

00:15:15: Der Rucksack war schwer, der Kristall für Nelly wartete geduldig.

00:15:20: Der Stern leuchtete über München, hell, klar, wie ein Versprechen.

00:15:27: Gute Nacht, lösterte er in die Nacht hinaus.

00:15:31: Aus der Ferne kam ein fröhliches, gute Nacht ihr zwei und gute Nacht Weihnachtsbaum, Entschuldigung angenommen.

00:15:40: Von Tonys Dachvorsprung kam ein brummeliges, gute Nacht und keine Weihnachtskugelkämpfe in euren Träumen.

00:15:51: Dann fügte er leise hinzu, gute Nacht, Mann, mit der goldenen Eichel, wo auch immer du heute schliefst.

00:15:58: Ich hoffe, es ist warm.

00:16:01: Er legte die Pfote auf seinen Herz weg.

00:16:05: Er dachte an den Wald, an Mama und Papa, an Finn und Nelly und an seine Waldfreunde.

00:16:14: Er dachte an München, an Lilo und Toni, an das Gasthaus mit den offenen Türen.

00:16:20: an den Weihnachtsbaum, der sie versteckt hatte, an Menschen, die füreinander Platz machen.

00:16:28: Noch drei Tage, dann würde er nach Hause fahren.

00:16:31: Aber diesen Tag, diesen würde er mitnehmen, in seinem Herzen, für immer, gespeichert.

00:16:41: Drei Nester, ein Stern, eine goldene Eichel, die immer noch glänzte und ein Weihnachtsbaum, der ein Geheimnis bewahrte.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.